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Alina Anghel
Die junge Philologin und Journalistin Alina Anghel aus der Republik Moldau arbeitete von
1997 bis 2001 an der Tageszeitung "Flux", seit 2001 schreibt sie für die
unabhängige Wochenzeitung "Timpul". Sie ist bereits zweimal vom
"Unabhängigen Journalismus-Center" als beste politische Recherche-Journalistin
ausgezeichnet worden; 2003 erhielt sie den dritten Preis von
Transparency International für
ihren Kampf gegen die Korruption in ihrem Land, Anfang 2005 den Press Freedom Award von
Reporter ohne Grenzen.
Eben dieses Engagement in der Aufdeckung von Korruptionsaffären, in die Regierungsmitglieder
verwickelt sind, hat ihr Bedrohungen und sogar einen brutalen Überfall eingebracht.
Diese persönlichen Erfahrungen von Alina Anghel sind einzuordnen in eine allgemeine,
stets zunehmende Repression gegen die Pressefreiheit in der Republik Moldau.
Reporter ohne Grenzen
erwägt, hierfür eine eigene Untersuchungskommission einzurichten.
Alina Anghel hat sich von April bis Oktober 2005 in Deutschland aufgehalten auf Einladung
der Hamburger Stiftung für
politisch Verfolgte. Dieser Aufenthalt wurde von der Luise Rinser-Stiftung finanziert.
Inzwischen ist sie in ihr Land zurückgekehrt.
Am 27. April 2006 erhielt sie von der Medienstiftung Leipzig den "Preis für die
Freiheit und Zukunft der Medien".
Zur Zeit besucht sie in Bremen den Studiengang "Digitale Medien".
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